Funktion

Finanzrechner für die Vorsorgeberatung — mit Kundenreport zum Nachrechnen

Finanzrechner für die Vorsorgeberatung mit Tarif-Ranking und Kundenreport per Magic-Link: Der Kunde rechnet Szenarien selbst nach und schickt sie an den Berater zurück.

aiyomo – Finanzrechner & Kundenreport

Ein Finanzrechner für die Vorsorgeberatung ist nur so gut wie das, was beim Kunden davon ankommt. In aiyomo rechnen Sie den Beratungsfall im Tool, und der Kunde bekommt anschließend einen eigenen Report per Link — in dem er die Annahmen selbst verstellen und das Ergebnis nachrechnen kann. Was er dabei herausfindet, kann er Ihnen direkt zurückschicken. Aus der PDF-Anlage, die niemand aufmacht, wird damit ein Gespräch, das weiterläuft.

Ein Rechenkern für beide Seiten

Der entscheidende Punkt steckt nicht in der Oberfläche, sondern darunter: Beraterwerkzeug und Kundenreport rechnen mit derselben Engine. Sie ist deterministisch und versioniert — gleiche Eingaben ergeben immer dasselbe Ergebnis, und das Ergebnis ist einer Berechnungsversion zugeordnet.

Das ist in einer haftungssensiblen Beratung keine technische Feinheit. Wenn ein Kunde ein halbes Jahr später fragt, wie Sie auf eine Zahl gekommen sind, liegt der komplette Lauf mit Eingaben, Ergebnis und Historie im System — und der Report, den er gesehen hat, war nicht eine zweite, abweichende Rechnung, sondern dieselbe.

Tarif-Ranking statt Bauchgefühl

Zum Rechnen gehört ein gepflegter Tarif-Katalog. Er ist bewusst zentral hinterlegt und wird nicht von jedem Workspace einzeln befüllt — damit alle Beratungen auf demselben Stand rechnen. Aus den Eingaben des Falls entsteht ein Ranking der passenden Tarife, das Sie in der Beratung zeigen und begründen können.

Der Zugriff darauf hängt an einer eigenen Berechtigung. Wer in Ihrem Betrieb keine Finanzberatung macht, sieht weder Tarife noch Ranking — dieselbe rollenscharfe Logik wie im Rest des Tools, beschrieben unter Software für Makler-Teams.

Für den Kunden entsteht aus dem Beratungslauf eine eigene Report-Seite, die er über einen Magic-Link öffnet — ohne Registrierung, ohne Passwort, ohne Konto in Ihrem System.

  • Die Laufzeit legen Sie fest, standardmäßig 14 Tage, einstellbar von einem Tag bis zu drei Monaten. Danach ist der Link tot.
  • Ein neuer Link entzieht den alten automatisch. Sie können ihn außerdem jederzeit aktiv widerrufen.
  • Vom Link selbst wird nur ein Hashwert gespeichert, nicht der Link. Und er wird beim Aufruf nicht in der Adresszeile übergeben, sondern im Anfrage-Inhalt — damit er nicht in Server- oder Proxy-Protokollen landet.
  • Datensparsam: Im Report steht der Vorname, keine internen Kennungen. Die Seite trägt eine Anweisung an Suchmaschinen, sie nicht zu indexieren, und antwortet auf ungültige Links ohne zu verraten, ob es den Vorgang gibt.

Was-wäre-wenn: der Kunde rechnet selbst

Im Report kann der Kunde an definierten Reglern drehen — Sparrate, Rendite, Laufzeit — und sieht das Ergebnis sofort. Verstellbar ist dabei nur, was ausdrücklich freigegeben ist, und die Werte werden serverseitig auf sinnvolle Grenzen begrenzt. Er kann also experimentieren, aber keine unrealistische Rechnung erzeugen, die später als Ihre Aussage gilt.

Dazu gehört Ihre Begründung an der Empfehlung: ein kurzer Satz, warum Sie zu diesem Vorschlag kommen, direkt an der Vorschlagskarte. Der Kunde liest also nicht nur eine Zahl, sondern den Gedanken dahinter.

Der Rückkanal: aus dem Nachrechnen wird ein Termin

Der Teil, der in der Praxis den Unterschied macht: Hat der Kunde ein Szenario gefunden, das ihm gefällt, schickt er es Ihnen aus dem Report heraus — mit einer kurzen Nachricht, wenn er möchte.

Bei Ihnen landet das als Nachricht im Benachrichtigungscenter, und zwar gezielt bei dem Berater, der den Link erstellt hat. Sie sehen also nicht „ein Kunde hat etwas geschaut”, sondern konkret: dieses Szenario, diese Zahlen, diese Frage. Das ist ein Beratungsanlass, kein Statistikeintrag. Gegen Missbrauch gibt es eine Bremse — pro Vorgang ist höchstens ein Szenario alle fünf Minuten möglich.

Wie es in den Alltag passt

Der Finanzrechner steht nicht für sich. Der Beratungslauf hängt an der Kundenakte, der Termin dazu im Kalender, die Nachbereitung in den Aufgaben und Wiedervorlagen. Wer die Vorsorgeberatung als Schwerpunkt fährt, findet den größeren Zusammenhang unter Software für die Vorsorgeberatung.

Enthalten ist der Finanzrechner in jeder Stufe — siehe Preise und Pakete.

Finanzrechner für die Vorsorgeberatung auf einen Blick

  • Eine deterministische, versionierte Rechen-Engine für Beraterwerkzeug und Kundenreport — kein Auseinanderlaufen zweier Rechnungen
  • Beratungsläufe mit Eingaben, Ergebnis und Historie am Vorgang dokumentiert
  • Zentral gepflegter Tarif-Katalog mit Ranking, hinter eigener Berechtigung
  • Kundenreport per Magic-Link ohne Konto: Laufzeit 1 bis 90 Tage, Standard 14, jederzeit widerrufbar
  • Nur ein Hashwert des Links wird gespeichert; Übergabe im Anfrage-Inhalt statt in der URL, damit er nicht in Protokollen landet
  • Was-wäre-wenn-Regler mit serverseitig begrenzten Werten — freigegeben ist nur, was freigegeben sein soll
  • Begründungssatz des Beraters an der Empfehlung
  • Rückkanal: Der Kunde sendet sein Szenario an genau den Berater, der den Link erstellt hat; Bremse gegen Missbrauch
  • Datensparsam und nicht indexierbar: Vorname statt Vollprofil, keine internen Kennungen, kein Existenz-Leak bei ungültigen Links

FAQ

Rechnet der Kundenreport dasselbe wie mein Beraterwerkzeug?

Ja, und das ist ausdrücklich so gebaut: Beide nutzen dieselbe deterministische, versionierte Engine. Gleiche Eingaben ergeben dasselbe Ergebnis, und jeder Lauf ist einer Berechnungsversion zugeordnet. Damit können Sie eine Zahl auch Monate später nachvollziehbar erklären.

Braucht mein Kunde einen Zugang oder ein Passwort?

Nein. Er öffnet den Report über einen Magic-Link ohne Registrierung. Sie legen fest, wie lange der Link gilt — Standard sind 14 Tage, möglich ist ein Tag bis drei Monate. Erstellen Sie einen neuen Link, verliert der alte automatisch seine Gültigkeit; widerrufen können Sie ihn jederzeit.

Kann der Kunde die Zahlen so verstellen, dass unrealistische Ergebnisse entstehen?

Er kann nur an den Reglern drehen, die freigegeben sind — typischerweise Sparrate, Rendite und Laufzeit — und die Werte werden serverseitig auf plausible Grenzen begrenzt. Er kann also Varianten durchspielen, aber keine Rechnung erzeugen, die außerhalb des Rahmens liegt und Ihnen später zugerechnet würde.

Was passiert, wenn der Kunde ein Szenario zurückschickt?

Es landet als Nachricht in Ihrem Benachrichtigungscenter, gezielt bei dem Berater, der den Link erstellt hat, inklusive der Werte und einer optionalen Nachricht des Kunden. Sie haben damit einen konkreten Beratungsanlass statt einer anonymen Aufrufstatistik. Damit daraus keine Flut wird, ist pro Vorgang höchstens ein Szenario alle fünf Minuten möglich.

Ist der Report öffentlich zugänglich, wenn jemand den Link weitergibt?

Wer den Link hat, kann den Report öffnen — das ist bei Magic-Links so und der Grund, warum Laufzeit und Widerruf wichtig sind. Abgesichert ist der Rest: Vom Link wird nur ein Hashwert gespeichert, die Übergabe läuft nicht über die Adresszeile, die Seite ist für Suchmaschinen gesperrt, und ungültige Links verraten nicht, ob der Vorgang existiert. Im Report selbst stehen bewusst nur Vorname und Rechenergebnis, keine internen Kennungen.

In welcher Stufe ist der Finanzrechner enthalten?

In jeder Stufe — vom Starter an. Was die Stufen unterscheidet (Automatisierung und KI), steht auf der Seite zu Preisen und Paketen.

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