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Maklersoftware einführen, ohne von Funktionen erschlagen zu werden

Maklersoftware einführen in einer Reihenfolge, die funktioniert: Tag 1 die eigenen Daten hereinholen, Woche 1 den Tagesrhythmus, Monat 1 messen — der Rest wartet.

aiyomo – Einstiegspfad

Wer eine Maklersoftware einführen will, scheitert selten an fehlenden Funktionen, sondern an deren Menge. aiyomo bringt rund 45 fachliche Bereiche mit — und die häufigste Rückmeldung von neuen Nutzern lautet nicht „das fehlt mir”, sondern „ich weiß nicht, wo ich anfangen soll”. Deshalb steht hier keine Funktionsliste, sondern eine Reihenfolge. Sie ist so gebaut, dass nach dem ersten Tag etwas Echtes im Tool steht und nicht ein leeres System mit Beispieldaten.

Die Regel: nicht alles auf einmal, sondern in dieser Reihenfolge

Zwei Dinge machen den Unterschied zwischen einer Einführung, die trägt, und einer, die im Sand verläuft.

Erstens: echte Daten statt Testdaten. Ein Tool mit erfundenen Kunden fühlt sich wie eine Demo an, und man arbeitet nebenher weiter im alten System. Sobald Ihr eigener Bestand drin ist, kippt das Verhältnis.

Zweitens: die Reihenfolge hat einen Grund. Erst Kunden, dann Aufgaben, dann Termine — nicht umgekehrt. Nur so lässt sich jede Aufgabe und jeder Termin gleich dem richtigen Kunden zuordnen, statt später hunderte Einträge nachzuverknüpfen. Wer mit Aufgaben anfängt, baut sich eine Liste ohne Kontext.

Und ein dritter Punkt, der Ihnen Arbeit erspart: Sie müssen nicht die größte Stufe nehmen, um sinnvoll zu starten. Starter, Flow und Unlimited unterscheiden sich im Automatisierungsgrad, nicht in der Struktur — die komplette Kundenakte, Fälle und Reporting sind überall drin. Die kleinere Stufe ist damit kein Verzicht, sondern weniger Autopilot — und genau der lenkt am Anfang nur ab.

Tag 1: die eigenen Daten hereinholen

Der erste Tag hat ein einziges Ziel: Ihr Betrieb soll im Tool wiedererkennbar sein.

Vor dem ersten Schritt führt Sie ein Einrichtungsassistent durch das Grundsetup und erklärt jeden Schritt in einem Satz — statt Sie vor eine Einstellungsliste zu setzen. Zwei Pflichtangaben nimmt er Ihnen dabei weitgehend ab: Impressum und Datenschutzhinweise Ihres Workspace entstehen als Entwurf aus Ihren Eingaben, den Sie nur noch prüfen.

Kunden zuerst. Sie laden Ihre Bestandsliste als Excel- oder CSV-Datei hoch; die KI liest die Spalten und ordnet sie den Feldern zu, statt dass Sie ein Mapping von Hand bauen. Der CSV-Standardimport ist im Einrichtungspreis enthalten — was er leistet und wo Projektarbeit beginnt, steht offen auf der Seite zur Migration und Bestandsübernahme.

Dann Aufgaben. Was heute auf Zetteln, in Outlook-Aufgaben oder in einer Excel-Spalte steht, kommt jetzt an die frisch importierten Kunden. Damit hängt jede Aufgabe von Anfang an an einer Kundenakte und nicht in einer freien Liste.

Dann Termine. Kalender und Postfach von Microsoft 365 oder Google Workspace binden Sie direkt an — Termine und E-Mails laufen danach dort auf, wo Sie ohnehin arbeiten. Der Unterschied zu Ihrem bisherigen Kalender: aiyomo weiß, zu welchem Kunden ein Termin gehört, und kann ihn vorbereiten.

Zum Abschluss die erste echte Handlung. Öffnen Sie eine Kundenakte und schreiben Sie die erste E-Mail daraus. In diesem Moment ist der Kreis geschlossen: Nachricht, Kunde und Historie liegen zusammen.

Wenn während des Tages eine Frage aufkommt: Das Handbuch liegt im Tool, nicht in einem PDF-Anhang von der Einrichtung — abrufbar dort, wo die Frage entsteht. Ergänzend kennt der KI-Assistent Ihre eigene Wissensbasis, sodass betriebsinterne Festlegungen beantwortet werden können und nicht nur allgemeine Produktfragen.

Woche 1: der Tagesrhythmus

Ab jetzt geht es nicht mehr um Einrichtung, sondern um Gewohnheit. Der Ablauf, der sich in der Praxis bewährt, hat vier Schritte und braucht keine Schulung.

  1. Morgens „Heute” öffnen. Die Tagesübersicht zeigt, was ansteht — mit KI-Priorisierung und nachvollziehbarer Begründung, nicht als undurchsichtige Sortierung.
  2. Posteingang leeren. Die Omnichannel-Inbox bündelt E-Mail und Messenger an einem Ort; jede Nachricht hängt schon an der richtigen Akte. Sie entscheiden pro Nachricht: beantworten, zuweisen oder in eine Aufgabe verwandeln.
  3. Aus der Akte arbeiten, nicht aus dem Postfach. Wer den Kunden öffnet, sieht Verträge, Fälle, Dokumente und den ganzen Verlauf. Anrufe starten Sie per Klick aus der Akte, und das Gespräch landet automatisch dort.
  4. Nichts im Kopf behalten. Alles, was später fällig ist, wird zur Wiedervorlage. Impulse erinnern an Folgeschritte, die sonst untergehen.

Mehr braucht die erste Woche nicht. Wenn dieser Rhythmus sitzt, ist der Rest Erweiterung.

Monat 1: messen statt schätzen

Jetzt lohnt sich der Blick auf die Zahlen — vorher wäre er leer. Diese Bereiche machen aus der Struktur eine Steuerung:

  • Umsatzplanung in Bewertungseinheiten, angelegt mit drei echten Vorgängen statt mit einem kompletten Jahresplan. Drei genügen, um den Antrags-Lebenszyklus von offen über zugesagt bis gebucht einmal durchzuspielen.
  • Mein Report zeigt Ihre eigene Woche, das Reporting-Dashboard die Sicht über Betreuer und Monate — beides aus dem laufenden Betrieb, ohne Sammelaktion.
  • Checklisten als Tages-Treiber: wiederverwendbare Abläufe, die Sie einem Vorgang zuweisen, statt sie jedes Mal neu zu erklären. Für Onboarding neuer Mitarbeiter der schnellste Hebel.
  • Formulare als nachverfolgbare Aufträge und das Kundenportal für Unterlagen, die der Kunde selbst hochlädt.

Danach: automatisieren — und erst dann

Die Bereiche, mit denen aiyomo am meisten Zeit spart, sind gleichzeitig die, die am Anfang am meisten überfordern. Sie gehören ans Ende, nicht an den Anfang — es sind die Automatisierungs- und KI-Tiefen aus Flow und Unlimited sowie die Zusatzmodule:

  • Eine erste Wenn-Dann-Regel, nicht zehn. Zum Beispiel: Antrag wechselt auf „zugesagt” → Bestätigung an den Kunden und Wiedervorlage zur Police.
  • Der Meeting-Agent im nächsten Termin: einmal mitlaufen lassen und das Ergebnis prüfen. Nach einem Gespräch versteht man den Nutzen besser als nach jeder Erklärung.
  • Telefonie mit Click-to-Call, danach optional der KI-Sprachagent für Routineanrufe.
  • Kampagnen und Nachrichten-KI, wenn die Grundlast sitzt.
  • Das Zuträger-Geschäft, sobald Sie Partner einbinden wollen, die Ihnen Leads liefern.

Wer macht was: drei Rollen, drei Tagesabläufe

Ein Grund für das Überforderungsgefühl ist, dass jede Rolle etwas anderes braucht — aber alle dieselbe Oberfläche sehen. In aiyomo steuert das Rollen- und Rechtesystem, was jemand überhaupt vorfindet.

  • Berater: „Heute”, Kundenakte, Termine, Anrufe. Alles andere ist Beiwerk.
  • Backoffice: Posteingang, Aufgabenboard, Dokumente und Formular-Aufträge — die Arbeit läuft über Zuweisungen, nicht über Zurufe.
  • Geschäftsführung: Reporting, KPIs, Umsatzplanung und die Frage, wo Vorgänge liegen bleiben. Für die tägliche Bearbeitung braucht sie das Tool nicht zu öffnen.

Wenn mehrere Berater zusammenarbeiten, kommen Teams, Bereiche und Vertretungsregelungen dazu — damit Urlaub und Übergabe keine Sonderfälle sind.

Was Sie am Anfang bewusst ignorieren dürfen

Diese Liste ist so wichtig wie die Reihenfolge oben. Nichts davon gehört in die erste Woche, und keines dieser Themen wird schlechter, wenn Sie es in Monat drei anfassen: Kampagnen, Automatisierungsregeln jenseits der ersten, KI-Telefonie, der Finanzrechner mit Kundenreport, das Arbeitgeberportal samt Versorgungsordnung, Zuträger-Anbindung, externe Plattformen und E-Mail-Vorlagen.

Dasselbe Prinzip greift sogar innerhalb einer Stufe: Team-Übersicht und Organigramm erscheinen erst, wenn mehr als eine Person im Arbeitsbereich arbeitet. Wer allein startet, sieht keine Team-Verwaltung — nicht ausgegraut, sondern gar nicht.

Sie verschwinden auch nicht: Was Ihre Stufe nicht enthält, sehen Ihre Nutzer gar nicht — und wenn Sie später aufstocken, ist es da. Ein Downgrade löscht ebenfalls nichts; die Funktionen werden nur unzugänglich, und ein erneutes Upgrade bringt alles zurück.

Maklersoftware einführen — auf einen Blick

  • Reihenfolge Tag 1: Kunden, dann Aufgaben, dann Termine — nur so hängt alles gleich am richtigen Kunden
  • Echte Daten statt Beispieldaten, sonst arbeitet man nebenher im alten System weiter
  • Woche 1 ist Gewohnheit, nicht Einrichtung: „Heute” → Posteingang → Kundenakte → Wiedervorlage
  • Zahlen erst ab Monat 1 sinnvoll: Umsatzplanung mit drei echten Vorgängen statt mit einem Jahresplan
  • Automatisierung zuletzt und einzeln: eine Regel, ein Meeting mit dem Agenten, dann erweitern
  • Die Stufe steuert, wie viel das System selbst übernimmt — kleiner starten ist eine Funktion, kein Verzicht
  • Mandanten werden von uns eingerichtet, eine Selbstregistrierung gibt es nicht; das Onboarding ist im Einrichtungspreis enthalten

FAQ

Wie lange dauert es, bis wir wirklich mit aiyomo arbeiten?

Der erste Tag reicht, um Kunden, Aufgaben und Termine im Tool zu haben und die erste E-Mail aus einer Kundenakte zu schreiben. Der Tagesrhythmus sitzt erfahrungsgemäß in der ersten Woche. Steuerungsthemen wie Umsatzplanung und Reporting lohnen sich ab dem ersten Monat, weil sie vorher keine Daten haben. Die Einrichtung selbst — Mandant, Rollen, Pipeline, Vorlagen, Import — läuft begleitet ab und ist im Einrichtungspreis enthalten.

Müssen wir gleich alle Funktionen nutzen?

Nein, und das ist ausdrücklich so gebaut. Die drei Stufen staffeln den Automatisierungsgrad, und Ihr Workspace zeigt nur, was gebucht ist — gesperrte Funktionen erscheinen nicht in der Navigation, sondern höchstens als Hinweis, in welcher Stufe sie enthalten sind. Sie können also klein anfangen, ohne dass Ihre Mitarbeiter durch eine Oberfläche navigieren, die nicht für sie gedacht ist.

Womit fangen wir an, wenn wir nur eine Sache umstellen wollen?

Mit dem Bereich, der heute am meisten Zeit kostet. In den meisten Betrieben ist das der Posteingang, weil Kundenkommunikation über fünf Kanäle verteilt liegt. Zweithäufigster Startpunkt ist die Kundenakte selbst, wenn Stammdaten in mehreren Systemen parallel gepflegt werden. Beides funktioniert ohne die übrigen Bereiche.

Was passiert mit unseren Daten, wenn wir die Stufe wechseln?

Beim Upgrade sind die neuen Bereiche sofort nutzbar. Beim Downgrade werden Module unzugänglich, aber es werden keine Daten gelöscht — ein erneutes Upgrade bringt alles unverändert zurück. Der Wechsel wirkt sofort, ohne Migration.

Wer richtet das ein — machen wir das selbst?

Wir legen Ihren Mandanten an; eine offene Selbstregistrierung gibt es bei aiyomo nicht. Im Onboarding richten wir gemeinsam Grundsetup, Nutzer, Rollen, Ihre Pipeline, die Aufgabenlogik und Standardvorlagen ein und übernehmen Ihren Bestand. Sie starten also nicht mit einer leeren Hülle.

Sehen Sie aiyomo an Ihren eigenen Vorgängen.

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