aiyomo ist die Software für Ihren ganzen Maklerbetrieb — und bildet bAV als eigenständige Fachanwendung ab, nicht als nachgerüstetes Zusatzfeld. Sie führen Versorgungsordnung, Mitarbeiter-Events, Entgeltumwandlung und die Anbindung Ihrer Firmenkunden auf demselben Datenstamm wie das übrige Maklergeschäft. So bilden Sie betriebliche Altersvorsorge so ab, wie sie in der Praxis läuft — vom Arbeitgeber über die Belegschaft bis zur Lohnbuchhaltung.
bAV als Fundament — nicht als angehängtes Feld
Viele Maklerlösungen verwalten betriebliche Altersvorsorge als Vertragszeile mit ein paar Notizen. aiyomo geht anders vor: Die bAV ist von Grund auf als eigene Fachanwendung gebaut. Im Zentrum steht die Versorgungsordnung des Arbeitgebers — also das Regelwerk, nach dem die Belegschaft versorgt wird. Daran hängen die Mitarbeiterkunden des Firmenkunden, ihre Entgeltumwandlung und die Veränderungen über die Zeit. Weil Firmen-, Mitarbeiter- und Vertragsdaten auf einem einzigen Datenstamm liegen, müssen Sie nichts doppelt pflegen: Was im CRM zum Arbeitgeber steht, ist dieselbe Wahrheit wie in der bAV-Akte.
Mitarbeiter-Events sauber abbilden — über den ganzen Lebenszyklus
In einem Firmenbestand passiert ständig etwas: Eintritte, Austritte, Elternzeit, Gehaltsänderungen, Wechsel der Entgeltumwandlung. aiyomo bildet diese Veränderungen über strukturierte Mitarbeiter-Event-Typen ab (laut Anbieter 14 Event-Typen), statt sie in Freitext-Notizen zu verlieren. Jedes Ereignis ist dem richtigen Mitarbeiter und der Versorgungsordnung zugeordnet und bleibt nachvollziehbar — wichtig in einer haftungssensiblen Branche, in der Sie als §34d-Makler im Zweifel belegen müssen, wer wann was veranlasst hat.
DATEV-Lohnbrücke: Entgeltumwandlung erreicht die Lohnbuchhaltung
Der größte Reibungspunkt in der bAV-Verwaltung ist die Übergabe der Entgeltumwandlungs-Daten an die Lohnbuchhaltung. aiyomo schließt diese Lücke mit einer DATEV-Lohnbrücke: Die relevanten Daten zur Entgeltumwandlung werden für die Lohnbuchhaltung bereitgestellt, statt per Liste, E-Mail und Rückfrage hin- und hergeschoben zu werden. Das spart Abstimmungsschleifen mit dem Steuerberater und reduziert Übertragungsfehler genau dort, wo sie teuer werden.
Crossselling-Pflichtcheck: vorhandenes Potenzial nicht übersehen
Wo ein Arbeitgeber und seine Belegschaft betreut werden, liegt regelmäßig weiteres Vorsorge- und Versicherungspotenzial. Der Crossselling-Pflichtcheck sorgt dafür, dass dieses Potenzial im Prozess auftaucht, statt unterzugehen. Sie behalten dabei die Kontrolle: aiyomo macht das Thema sichtbar, die Beratungsentscheidung treffen Sie. Das passt zum Leitgedanken — die Software bereitet vor, Sie geben frei.
Arbeitgeberportal: fünf Rollen mit Feld-Klassifikation
Damit Arbeitgeber, deren Beauftragte und der Steuerberater mitarbeiten können, gibt es ein Arbeitgeberportal mit externen Portal-Rollen (laut Anbieter 5 Rollen). Entscheidend ist die Feld-Klassifikation: Jede Rolle sieht nur die Felder, die sie sehen darf — der Arbeitgeber andere als der Steuerberater. Der Zugang läuft über Magic-Link-Portale, also scope-beschränkt und widerrufbar, ohne dass externe Beteiligte ein eigenes Konto in Ihrem System brauchen. So kann der Steuerberater zum Beispiel read-only auf die DATEV-Export-Historie schauen, ohne Zugriff auf den Rest der Akte.
Datenschutz und Kontrolle, wie es die Branche verlangt
aiyomo ist eine reine B2B-Lösung für Maklerbetriebe; Ihren Mandanten legen wir als Anbieter für Sie an, eine Selbstregistrierung gibt es nicht. Jeder Mandant arbeitet in einem eigenen Workspace mit feingranularem Rechtesystem (laut Anbieter rund 40 Rechte), OAuth/Passkey/2FA und Verschlüsselung; das ISMS ist an ISO 27001 orientiert aufgebaut (dokumentiert, nicht zertifiziert). Betreiberin ist die SAMD Solutions GmbH als Auftragsverarbeiterin nach Art. 28 DSGVO. Wo KI ins Spiel kommt, gilt: Bevor Klardaten an ein US-Sprachmodell gehen, werden sie zweischichtig pseudonymisiert, sodass das externe Modell sie nicht im Klartext sieht — die rechtliche Grundlage dafür liefert die Schrems-II-Entscheidung des EuGH (C-311/18). Wo Sie aktiv nach außen kommunizieren — etwa E-Mail- oder Dokumentenversand — gehen naturgemäß Klardaten hinaus; das geschieht verschlüsselt und im Rahmen der Auftragsverarbeitung.
Auf einen Blick
- bAV als eigenständige Fachanwendung auf demselben Datenstamm wie CRM, Verträge und Kommunikation — nicht als nachgerüstetes Feld
- Versorgungsordnung des Arbeitgebers als zentrales Regelwerk, an dem Mitarbeiterkunden und Entgeltumwandlung hängen
- Strukturierte Mitarbeiter-Event-Typen über den gesamten Lebenszyklus (laut Anbieter 14 Typen) statt Freitext-Notizen
- DATEV-Lohnbrücke: Entgeltumwandlungs-Daten werden für die Lohnbuchhaltung bereitgestellt
- Crossselling-Pflichtcheck macht weiteres Vorsorgepotenzial sichtbar; die Beratungsentscheidung bleibt beim Makler
- Arbeitgeberportal mit externen Portal-Rollen (laut Anbieter 5) und Feld-Klassifikation je Rolle
- Externer Zugang über scope-beschränkte, widerrufbare Magic-Link-Portale ohne eigenes Konto (z. B. Steuerberater read-only auf DATEV-Export-Historie)
- Eigener Mandanten-Workspace, feingranulares RBAC (laut Anbieter rund 40 Rechte), OAuth/Passkey/2FA, Verschlüsselung
- ISMS an ISO 27001 orientiert aufgebaut (dokumentiert, nicht zertifiziert); Betrieb als Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO
- Vor einem US-Sprachmodell werden Klardaten zweischichtig pseudonymisiert (Schrems II, EuGH C-311/18)
- Reines B2B-Angebot für Maklerbetriebe; Mandanten werden vom Anbieter angelegt, keine Selbstregistrierung
FAQ
Ist die bAV in aiyomo ein echtes Fachmodul oder nur eine Vertragskategorie?
Es ist eine eigenständige bAV-Fachanwendung. Sie führen die Versorgungsordnung des Arbeitgebers, strukturierte Mitarbeiter-Event-Typen, die Entgeltumwandlung und die DATEV-Lohnbrücke — alles auf demselben Datenstamm wie Ihr übriges Maklergeschäft. Die bAV ist Fundament, nicht nachgerüstet.
Wie kommen die Entgeltumwandlungs-Daten zur Lohnbuchhaltung?
Über die DATEV-Lohnbrücke. Die relevanten Daten zur Entgeltumwandlung werden für die Lohnbuchhaltung bereitgestellt, statt sie manuell per Liste und E-Mail abzustimmen. Das reduziert Abstimmungsschleifen und Übertragungsfehler. Der Steuerberater kann zudem über ein scope-beschränktes Magic-Link-Portal read-only auf die DATEV-Export-Historie schauen.
Was bedeutet Feld-Klassifikation im Arbeitgeberportal?
Jede externe Portal-Rolle (laut Anbieter gibt es 5) sieht nur die Felder, die für sie freigegeben sind. Der Arbeitgeber sieht andere Felder als der Steuerberater. So arbeiten externe Beteiligte mit, ohne Einblick in die gesamte Akte zu erhalten — der Zugang ist scope-beschränkt und jederzeit widerrufbar.
Was passiert beim Crossselling-Pflichtcheck — handelt die Software selbstständig?
Nein. Der Crossselling-Pflichtcheck macht weiteres Vorsorgepotenzial im Prozess sichtbar, damit es nicht übersehen wird. Die Beratungsentscheidung treffen Sie. Der Grundsatz gilt durchgängig: Die Software bereitet vor, Sie geben frei.
Wie ist der Datenschutz bei bAV-Daten geregelt?
Jeder Mandant hat einen eigenen Workspace mit feingranularem Rechtesystem (laut Anbieter rund 40 Rechte), OAuth/Passkey/2FA und Verschlüsselung; das ISMS ist an ISO 27001 orientiert aufgebaut (dokumentiert, nicht zertifiziert). Betreiberin ist die SAMD Solutions GmbH als Auftragsverarbeiterin nach Art. 28 DSGVO. Geht es an ein US-Sprachmodell, werden Klardaten vorher zweischichtig pseudonymisiert (Schrems II, EuGH C-311/18). Bei aktivem Versand nach außen — etwa per E-Mail — gehen naturgemäß Klardaten verschlüsselt und im Rahmen der Auftragsverarbeitung hinaus.